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Gartner: Missverhältnis bei Angebot und Nachfrage für Gebraucht-PCs

Obwohl weltweit die Nachfrage nach gebrauchten PCs größer ist als das Angebot, werden lediglich 44 Prozent der auf dem Markt erhältlichen Secondhand-Geräte weitergenutzt. Das haben die Marktforscher von Gartner herausgefunden. Nur ein Fünftel der in Industrieländern gebrauchten PCs, die für die Weiterverwendung vorgesehen sind, gelangt auf Märkte in Entwicklungsländern, lautet ein weiteres Ergebnis. Als Ursachen hierfür sehen die Analysten Zollgebühren und hohe Transportkosten.

Unter Gebraucht-PCs versteht Gartner solche Geräte, die mindestens drei Monate beim ersten Nutzer in Gebrauch waren. Diese Computer eröffneten Händlern prinzipiell gute Verdienstmöglichkeiten mit Margen, die sogar höher sein können als bei neuen Geräten, doch der Markt sei sehr aufgesplittert, erläutert Gartner-Analystin Meike Escherich in einer Mitteilung. Dabei würden kleinere Händler gegenüber größeren durch Gesetze benachteiligt, die hohe Anforderungen in Sachen Umwelt- und Datenschutz stellten. Und das auf einem Markt, der durch neue, kostengünstige Mini-Notebooks unter Druck gerät.

08.12.2008